wie leicht muss die kw nach lagereinbauen drehen?

Hallo,

ich weiss das ist saublöd gefragt, aber wie leicht muss sich die kurbelwelle nach dem einbau neuer hauptlager drehen lassen? Ihc habe die Dinger neu gesetzt (alles schick mit wärme / kälte sind fast reingefallen) und nun läuft die 50er nicht.
Verhalten:
-springt nur bei halbgas an
-läßt sich im stand hochdrehen, ruhiges motorgeräusch
-im standgas nur sehr sehr unwilliges laufverhalten, leistung reciht nicht, den motor am leben zu halten.

ich kann die eingebaute kurbelwelle bei ausgebautem kolben zwischen daumen und zeigefinger drehen, nachlaufen tut da nix. ist das zu schwergängig?

sind die lager nicht richtig drin, oder habe ich ein anderes problem beim zusammenbau verursacht? undichtes gehäuse? muss man die ölpumpe entlüften?

Hallo!

Also wenn du die Kurbelwelle mit 2 Fingern drehen kannst, dann ist sie auch nicht schwergängig! Nachlaufen kann sie in der Regel auch nicht,weil sie durch die Simmerringe gestoppt wird.

Überprüfe bitte ob du die Schrauben des Zylinders alle gleichmäßig angezogen hast!
Auf anhieb fällt mir jetzt nichts anderes ein!
Gehäuse oder Zylinder könnten natürlich undicht sein!

MFG Benni

Na mit dér Hand wird wohl nich viel passieren [;)]

Aber mit etwas Gefühl is das schon ok!! Optimal wäre ein Schonhammer(stahl mit hartem Plastik, oder mit einem Körner in der Zentrierbohrung )
mit einem Gummihammer gehts nicht!!![:bounce:] [:bounce:]

kann ich das mit dem undichten gehäuse mit lecksuchspray eingrenzen?

muss die ölpumpe entlüftet werden?

so. habe die Ursache gefunden - die kw ging einfach zu schwer. Habe also nochmal alles auseinandergenommen und die kurbelwelle nun nach folgendem schema eingebaut:

  1. Welle ins Gefrierfach (8 Stunden) Lager auf die heiße Herdplatte. Lager auf Welle aufbringen. Temperatur normalisieren lassen und das ganze nochmal ins Gefrierfach.

  2. Beide Motorhälften auf zwei Herdplatten, mit kleinem Wassertropfen prüfen ob 100Grad Celcius erreicht sind. Kleiner Motorhälfte von der Platte nehmen. Welle mit Lager (obacht auf richtige Richtung) einlegen. Die andere Motorhälfte ist größer und bracuht einen Tick länger zum Warmwerden. In der Zeit schon mal Dichtmasse auf kleine Hälfte aufbringen. Große Hälfte von der Platte nehmen und die andere Hälfte mit dem inzwischen unverrückbaren Lager aufdrücken. Motorgehäuseschrauben eindrehen. Fertig

AAAAH!

Man haut doch nicht mit dem Hammer auf der WELLE rum!!!

[:shock2:] [:shock2:] [:shock2:] [:shock2:]

stimmt. mit dem hämmerchen einen leichten klopfer, damit die welle wieder mittig kommt.

Einen (idealerweise leicht stumpfen) Körner in die Zentrierbohrung und dann dem Körner einen draufgeben, ist ein gutes Mittel. Schließlich sind die Zentriebohrungen beim Herstellungsprozess der Welle ganz anderen Belastungen ausgesetzt, da können die einen kleinen Schlag durchaus weg.

Ne fertig is dann leider noch nich nach dem Abkühlen MUSS die Welle mit dem Hammer wieder in die mitte der Zylinderbohrung gebracht werden (pleul mitte) dann is fertig