Was erwartet Ihr von Rollertreffen?

Ok, mir ist durchaus bewußt, daß diese Frage für den ein oder anderen eine Steilvorlage für recht einfach gestrickte Antworten, wie z.b. "hauptsache Arsch voll" oder Ähnliches, bietet. Die Frage ist allerdings wirklich ernst gemeint.

Die offiziellen VCVD Treffen laufen seit 50 Jahren nach dem selben Schema ab, leider ziemlich am Interesse der meisten Rollerfahrer vorbei, was man an den kontinuierlich zurückgehenden Besucherzahlen und der dort vorherschenden Besucherzahlen sehen kann. Wenn die so weitermachen, ist das Thema in ein paar Jahren durch, da ausgestorben.

Leider sieht es bei den Runs inzwischen auch nicht immer so rosig aus. Viele Runs laufen auch seit 20 Jahren nach dem gleichen Schema, nur das man lange nicht mehr an die Besucherzahlen der frühen Neunziger ran kommt.

Da es für viele Veranstalter (meistens engagierte Privatleute, organisiert in kleinen Clubs ohne große finanzielle Möglichkeiten) oft schwierig ist, zumindestens die Kosten zu decken, wäre es docht vielleicht gar nicht so verkehrt, mal ein wenig "Marktforschung" zu betreiben.

Zum einen, daß die Veranstalter besser planen können, was für ein Treffen absolut wichtig ist und von den potenziellen Besuchern erwartet wird, genauso aber auch, was man sich sparen kann, um die Kosten im Griff zu haben.

Andererseits schafft man es ja vielleicht auch wieder etwas mehr Leute dazu zu annimieren, auf Treffen zu fahren, wenn diese so aussehen, wie viele Rollerfahrer es sich wünschen.

Was wohl wirklich dabei sein sollte: für jeden etwas.

ich denke die hohen Besucherzahlen (wir haben ja alle noch das "Zentistreffen" in Erinnerung, naja, manche zumindest) werden nicht mehr erreicht werden können, da die "alten" Leute einfach teilweise nicht mehr fahren -aus welchen Gründen auch immer- und der Nachwuchs definitiv andere Interessen beim Rollerfahren an den Tag legt. Die wollen nicht übers Wochenende auf nem Acker zelten und sich nur vollaufen lassen. Die wollen unterhalten und bespasst werden. Also: volles Programm das ganze WE geliefert bekommen. Teilemarkt, Customshow, Fungames, Ausfahrt, Karaoke, Bingo, Geschicklichkeitsfahren etc...

Desweiteren wollen -oder können- einige nur noch einen Tag bleiben und reisen dementsprechen spät an oder schon früh wieder ab.

Was sagen wir zu den Eintrittspreisen!? Naja, da scheiden sich leider die Geister. Ich sage: Auto und Roller sollten gleich bepreist werden, da wir nicht mehr so arrogant sein dürfen und können, die Carsucker finanziell zu schröpfen. Nur: wer das nicht einsieht, der darf sich auch nicht beschweren, daß die Besucherzahlen stetig zurück gehen! Wir kommen schließlich nur aus einem Grund zusammen: feiern. Ob der eine wegen der Musik kommt und mit Rollern soweit gar nichts zu tun hat oder weil er nur eine Fuffi hat und auf das 350km entfernte Treffen sonst nicht anreisen könnte, oder weil er/ sie einfach nur als Mitbringsel mit einem Freund/Freundin mitkommt... völlig egal. die Zelte wollen und sollen gefüllt werden!

Ein weiterer Grund kann sein, daß einfach immer die selbe Musik läuft. Was allerdings schon zur Szene dazu gehört. Allerdings wär etwas Abwechslung gar nicht schlecht, mal aus weiteren Bereichen des vielfältigen Musikangebotes dieser, unserer Erde! [;)]

Für mich persönlich muss ein geniales Treffen in Etwa so ablaufen:

Ankunft, Eintritt zu humanen Preisen. Bier/ Schnaps und Antialk Preise auch in guten Dimensionen -vielleicht mit spezial Preisen für Massenbesteller!?- Es sollte für Essen gesorgt sein: Grill (immer nur Grill... ist auch langweilig), vielleicht auch mal ne "Gulaschkanone"?? Oder sowas in der Art!? Denkt auch mal daran, dass es auch Vegetarier geben könnte! [;)] Essen "rund um die Uhr" weil, wie wir alle wissen, bekommt man dann nachts noch mal den Säufer-Kohldampf! Für Frühstück sollte auch gesorgt sein. Und nicht so 2 Brötchen etwas Billigaufschnitt für 5€ Sondern auch dann gerecht bepreist. Es sollte sich also bei Getränken&Speisen zwischen billig und überteuert die Waage halten. Natürlich will niemand, daß der Veranstalter drauflegt...! Zelte mit gradem Boden, der tanzbar ist! Ausreichend große Theke, mit ausreichend motiviertem Personal, Musikwunscherfüller, das wären auch noch dinge, die ich für wichtig erachte.

Ich brauche nicht zwingend den ganzen Tag über Bespaßung, denn ich zB fahre eh Samstag dann ins Freibad. Aber ein wenig Programm für die dableiber wäre nicht schlecht! Wie ganz oben bereits schon erwähnt...

Aus meiner Sicht waren folgende Treffen sau gut und wiederholenswert:

Springbreak, Monsun-Fun-Run, Run&Race, Mindelheim

Ansonsten ist schema F nicht zwingend falsch. Vielleicht driften die Interessen einfach ab!? Ich zB bin etwas genervt, weil es auf einmal überall Customshows gibt. Jeder Club macht plötzlich ne CS. *gääääähn* das wird auch langweilig. -wobei ich da wirklich nur für mich spreche!-

[quote user=„Stef76“]

... Die wollen nicht übers Wochenende auf nem Acker zelten

[/quote]

Eventuell direkt alternative Übernachtungsmöglichkeiten mitplanen / anbieten (Jugendherberge, Naturfreudenhaus, billiges Hotel / Pension, Caravanpark)

[quote user="Stef76"]

Ich brauche nicht zwingend den ganzen Tag über Bespaßung, denn ich zB fahre eh Samstag dann ins Freibad.

[/quote]

Diese "Unsitte" hat sich ja bei vielen (vor allem weiblichen Runbesuchern, oder solchen, die diesen hörig sind) eingeschlichen. Vielleicht sollte man einfach mal ein Treffen direkt in / an einem Freibad organisieren. Dann muß auch keiner dahin fahren und wenn man sich auch auf der Liegewiese das ein oder andere Bierchen gönnen kann, sind auch die "besseren Hälften" leichter zum Schwimmen zu motovieren...

Da muss ich doch spontan an den Joy-Ride `91 denken, der direkt an nem „richtig netten“ See stattgefunden hat. Eines meiner absoluten Lieblingstreffen…
Ich fahre für mein Leben gerne Kugelmoped, hab ne PX und eine GS/3, schraube dementsprechend viel, bin selbständig, habe eine (mindestens) 60-Stunden Woche, noch andere Hobbies und eine liebe Freundin und eine entzückende Tochter.
Der geneigte Leser wird jetzt merken worauf ich hinaus will: wenn ich weiter in die Zukunft planen möchte und meine Tochter nicht nur am WE sehen will, muss ich irgendwo zurückstecken. In manchen Fällen ist es zwar schade, dass meine Freundin mit der „Szene“ nichts bzw. wenig anfangen kann, allerdings habe ich eine einjährige Rollerfahrerbeziehung hinter mir, die mir irgendwie zu einseitig von der Interessenlage war…
Ich fahre regelmäßig die Hamburger Rideouts mit, war am WE in Lübeck, auf dem CBR usw. Ganz habe ich der Szene nicht abgeschworen, allerdings habe ich mich eingeschränkt.
Und wenn ich dann an die Diskussionen nach dem letzten Scythemantreffen denke, muss ich sagen, dass viele Leute sehr engstirnig sind. Ging es da doch um die Masse an Leuten, die bereits am Samstag den Rückzug antreten und nicht wie früher bis Ostermontag dableiben. Leider fehlt es unserer Szene an Nachwuchs. Dieses hat sie sich selber zuzuschreiben, da sie keine Plastikfremdobjekte duldet. Ich für meinen Teil kann mit den Plastikdingern und ihren Fahrern, die ich sparchlich schon  nicht verstehe, auch relativ wenig bis gar nichts anfangen. So muss man aber leider hinnehmen, dass die Blechrollerszene veraltet, immer mehr beruflich eingebunden sind und auch den Ostersonntag mit ihrer Familie verbringen wollen (müssen).
Ostern sei nur als kleines Beispiel genannt und wenn ich mich recht erinnere (das GSF ist ja down) wurde die Diskussion auch von Besuchern und nicht von den Veranstaltern entfacht. Ich denke, dass man die Problematik Hobby/ Familie/ Beruf in irgendeiner Weise auf alle Treffen projizieren kann.
Ich werde mich in naher Zukunft bestimmt mal wieder auf dem einen oder anderen Treffen blicken lassen, werde aber „Tagesveranstaltungen“ aus den bekannten Gründen bevorzugen. In welcher Beziehung ich Stef Recht geben möchte: spielt mehr unterschiedliche Musik. Ich für meinen Teil kann keinen ganzen Abend Northern ertragen.

[quote user="S.Kafurke"]Moin,
Ich muss sagen, dass ich am ersten abend doch eher mich selbst unterhalten musste, da ich nicht wirklich anschluss fand.
[/quote]

Meinst Du denn, daß das wirklich ein Problem der Rollerszene (bzw. der Run-Szene im Besonderen) ist?

Was ist denn, wenn man alleine in eine Disco geht, kommen da Leute auf einen zu, integrieren einen neuen, fremden Menschen, der alleine da steht in ihre vorhandene Gruppe? Wohl eher nicht.

Ich finde eigentlich, daß es gerade auf Rollertreffen einfacher ist Kontakte zu knüpfen, da man ja augenscheinlich zumindest ähnliche Interessen hat. Wenn man halt mit seinem Roller da hin fährt kommt man doch eigentlich viel einfacher ins Gespräch, als wenn man alleine in einer Disco steht ("was ist das denn für ein Kennzeichen, wo kommst Du denn weg", "Was hast Du denn da für einen Auspuff", "wie weit bist Du denn mit der Fuffi gefahren", etc.pp.)

Verstehtmich bitte nich falsch: Nein, ich habe nichts gegen unbekannte Gesichter, im Gegenteil, ich freue mich immer über Nachwuchs, sogar sehr! Meine Kritik ging auch generell eher in Richtung „Alt-Scooterboys“ meiner Altersklasse… Ich habe zwar ein gewisses Verständnis, das manch einer es toll findet, ne Doppelhaushälfte, zwei Blagen und ne Regierung zu haben, sprich: bürgerlich zu werden, jedoch möchte ich für meinen Teil nicht auf ein kommerzialisiertes Treffen fahren, das ist mir zu legal und hat keine Reiz, so wie ich auch nie in „Eventcenter“ fahren würde oder kommerzielle TV-Sender nach Möglichkeit auf Grund der Volksverdummung meide…[;)] Ich möchte halt nur „etwas“ vomalten Geist wiederhaben, mal abgesehen von schwachsinnigen Messerstechereien und Massenhauereien, wie in Trittau 90 + 91, darauf kann ick jut vazichten…

@sf133hh: Nee, keine Angst, Du bist ja nicht beleidigend geworden und hast nur Deine berechtigte Meinung geäußert…Bieranstoßsmiley

Aber frisches Blut in der Schaltrollerszene, die matten SKR´s mal mit einbezogen (bin ick schließlich ooch jefahren…) kann man sicher nur ohne Arroganz gewinnen, da gebe ich Euch recht… Hat mich früher auch genervt, von wegen „ich bin jetz n Geiler, da ich n Colour eines bekannten SC hinten
auf der Kutte habe, und außerdem bin ick ja schon soooolange dabei…“

Da wir hier im deutschsprachigen Raum aber an Reizüberflutung leiden, werden zwar viele Leute ihre Karre machen, jedoch wird die Runszene wohl eher aussterben… Macht aber auch nix, Rennen und Cannonball finde ick interessanter, als ein WE die selben Nasen zu sehen…

Und zum Thema Musik auf Treffen: Doch, ich bin schon der Ansicht, dass sich die Musikauswahl nicht sonderlich ändern sollte, gehe sogar soweit, die „Bremer Top Ten“ der frühen 90er zu bevorzugen (manch einer weiß bestimmt, was ich meine…)…[;)] Wegweisers Experiment mit Ceschno auffem Osterrun konnte man mMn. ja auch unter Ulk verbuchen… Nun sehe ich es vermutlich etwas eng, da ich Kommerzpop und -Rock der großen Konzerne abgrundtief hasse (Ja, auch Schlippnott, Hiphop und dieser Emodreck sind damit gemeint…) und ich immer noch ausschließlich zu Soul tanze (kann halt nix anderes…)…

Ich fahre nunmal wieder Rollerratten nicht, weil es „stylish“ und „trendy“ (ich hasse Anglizismen…), sondern weil ich damit eine gewisse Aussage treffen will, genau so, als wenn ich nen RatRod oder ne sautiefe Käferratte fahre…

Meine Idee wäre mal ein reines (!!!) Rattentreffen, wie in der Mopetenszene üblich… Und die Hochglanz-Schloidern und Trailerqueens müssen eben absolut draußen bleiben… Der Preis wäre LowBudget, Musik kommt ausser Billichkonserve und auf der CS wird der runtergekommendste Karren mit TÜV/Pickerl/MFK/MOT, die übelste Optik und wasweißich gekürt, so eben als Antitreffen… Wer jetze meint, das sei Spinnerei: warum denn nich, Ratten sind doch Punkrock auf Rädern und verdienen auch mal die nötige Würdigung… Ich bin sicher, dass da auch genügend Loite kommen, da meines Wissens gerade im angelsächsicschen Raum viele derartige SC´s existieren, die man sicher damit ansprechen könnte… Und da dürfte dann auf der Party auch Hardrock, HC,Punk und Oi loofen und keen Ska, keen Soul

Und zum Thema Brennplatte: Eben, Sven/kleinelücketuning, ich meinte ja explizit eine Brennplatte, eben mobil wegen der möglichen Beschädigungen am Mobiliar, hatten die in Uelzen 99 auf dem Treffen der Rabauken ja auch, das fand ich ziemlich geil, weil man mal so richitch Gummi verbrennen konnte, ohne Schaden anzurichten…

Letzten Endes müssen Veranstalter eines Treffens sich wohl mal Gedanken machen, was mal ne Innovation wäre…

Man wird sehen… Wer hätte denn mal Interesse an einem reinen Rattenrun? Ich wäre sofort dafür und würde auch gerne helfen, damit die (meiner Meinung nach…) schönsten und ehrlichsten Blechroller mal dementsprechend gewürdigt werden…

„Chrome won´t bring you home“ oder auch „Fahren statt putzen…“ (Achtung, Humormodus an…)

[quote user="Ostzone-Rollerteile"]... nur, wie willst Du die vielen Leute, nehmen wir nur mal die GSF-Mitglieder, dazu bewegen, alle Mann hoch auf ein Treffen zu bewegen, ...
[/quote]

Z.B. indem ich sie mit solchen Topics penetriere!

Vielleicht sollte man als „Hygiene-Highlight“ auch das 20-jährige Welfentreffen auf einem Campingplatz erwähnen…

Es ist sicher schwierig alle Punkte unter einen Hut zu bringen. Einen Run zu organisieren der QM, CS, Prüfstand, super Zelt + Holztanzboden usw. bietet und dann noch billig Getränke + kleinen Eintritt ist wohl eher unmöglich, außer der Veranstalter will drauf legen. Leider wird so etwas kaum noch honoriert. Entweder es wird gemotzt wegen dem einen oder wegen dem anderen. Allen wird man es eh nie recht machen können.

Leute die mehr am Roller, als am nur saufen und kotzen, interessiert sind haben es sicher schwerer auf den „kleineren, familiären“ Runs. Wobei, wenn man die Leute kennt auch diese ihre Reize haben und man (auch ohne sich ins Koma zu saufen) seinen Spaß haben kann. Aber andere Treffen gibt es doch trotzdem, z.B. HiH (gibt es ja leider nicht mehr), Run and Race, Mindelheim, Stockach usw. sind/waren treffen wohin man sogar Leute mitnehmen konnte die nicht Roller gefahren sind ,wo eben nicht nur Kutten rum rennen und sich jeder für den härtesten Scooterboy hält (trage übrigens selber eine). Ich fahr seit 94’ regelmäßig auf Runs, kenne aber auch die Käfer und HotRod-Szene und finde das es dort ähnlich ist. So viel Nachwuchs gibt es dort ja auch nicht. Was aber auffällt ist die Vermischung. Man sieht immer mehr Rockerbillys usw. bei Rollertreffen und Leute die vorher nix mit Rollern/der Szene  zu tun hatten und nun sogar selber einen fahren.

Meiner Meinung sollte ein Treffen einen fairen Eintritt haben (je nach dem was geboten wird). Roller sollten immer die Hälfte von Autos zahlen. Günstige Getränke (dann wird auch weniger Fremdalk konsumiert), Essen in angemessener Preisklasse und Vielfalt (nicht nur Würste und Fleisch). Es sollte, zumindest für den Sa. ein gutes Programm geben (Prüfstand, QM, Cross oder was auch immer). Min. 2 Nighter. Die Musik sollte aber schon aus min. 70% Soul bestehen (gehört einfach dazu). Ideal wären natürlich 2 Zelte / Räume wie z.B. in Holland eines mit Soul das andere mit unterschiedlicher Musik. Burnouts auf dem Nighter sind zwar ganz nett, aber dadurch wird auch jedes Mall die Party unterbrochen. Besser, wie schon oben von jemandem erwähnt, ne Burnoutplatte (wie in Mindelheim), da kann sich dann jeder austoben der will. Morgens ein gutes Frühstück sollte eigentlich auch sein.

 Was sicher auch nicht vergessen werden darf sind die sanitären Einrichtungen. Vor allem Mädels tun sich eher etwas schwer sich 3 Tage auf ein DIXI zu setzten. Ganz besonders am 3. Tag J. Ein Klowagen der immer mal wieder gereinigt wird ist da sicherlich besser (leider auch teurer). Zum Duschen oder waschen kann man ja ins Freibad/Hallenbad gehen. Eine Wegbeschreibung davon als Aushang oder auf einem Flyer wäre sinnvoll.   

Das ist mal was mir so im groben dazu einfällt. Das gewisse etwas hat wohl jedes Treffen in die eine oder andere Richtung. Aber um sich ne Meinung zu bilden sollte man doch mal auf ein, zwei gewesen sein.

[quote user="volksspeed"]Ich denke das lag eher daran das es für viele doch recht weit zu fahren war.[/quote]

Klar, die Entfernung ist natürlich auch immer ein Thema. Wenn ich mir aber anschaue, wieviele Leute z.B. für Stockach sehr weite Anreise in Kauf nehmen, habe ich so den Eindruck, daß nicht nur die Entfernung entscheidend ist, sondern auch die Gegend - haben vielleicht doch mehr Leute als es zugeben, Vorurteile gegen die Ex-DDR?

Sonst keiner mehr produktive Ideen?

Wie wär's denn mal mit Vorschlägen für Fungames, bei denen viele Leute gerne freiwillig mit machen und bei denen nicht übermässig Alkohol getrunken werden muß (denn da scheinen ja viele Leute ein Problem mit zu haben).

Was gibt's sonst noch für Aktivitäten, die auf einem Rollertreffen für Kurzweil sorgen könnten? Ausfahrten / Orifahrten kommen ja meistens nicht ganz so gut an. Was hieltet Ihr von Geschicklichkeitsfahren? Da könnten dann auch all die Leute punkten, die meinen gut fahren zu können, ohne einen wilden Motor haben zu müssen.

[quote user=„Champ“]

[quote user=„volksspeed“]Ich denke das lag eher daran das es für viele doch recht weit zu fahren war.[/quote]

Klar, die Entfernung ist natürlich auch immer ein Thema. Wenn ich mir aber anschaue, wieviele Leute z.B. für Stockach sehr weite Anreise in Kauf nehmen, habe ich so den Eindruck, daß nicht nur die Entfernung entscheidend ist, sondern auch die Gegend - haben vielleicht doch mehr Leute als es zugeben, Vorurteile gegen die Ex-DDR?

[/quote]

Dass es mit Vorurteilen gegen die Ex-DDR zu tun hat, glaube ich weniger. Aschersleben ist ja nun mal Mitteldeutschland und nicht Niesky an der deutsch-polnischen Grenze.
Stockach wird von vielen Leuten aber auch als eines dieser "Megatreffen" angesehen...
Warum sonst fahren viele Leute neben Stockach auch IOW, HiH (nicht dieses Jahr), Schweden usw. an?
Vielleicht gibt es aber auch einfach zu viele Treffen und man überlegt sich ob man z.B. zwischen zwei "regionalen" Treffen auch noch unbedingt das Treffen X in 300 km Entfernung mitnehmen muss. Vielleicht wäre das Rennen am Harz- und Heidering besser am Anfang der Saison gewesen. Da juckt den Leuten noch die Gashand und die Kilometer lassen sich besser abspulen.
Und sollte es tatsächlich mit der Ex-DDR zu tun haben: 15 km von hier entfernt gibt es in Geesthacht den Heidbergring mit 850m Strecke. Wäre in dem Fall vielleicht eine Alternative?

[quote user="Vespaseppel"]Denk ma,Du kannst unmöglich ein Treffen veranstalten & da den Alk verbieten.
Guggst Du mal andre Veranstaltungen bei denen orndlich Allohol verkonsumiert wird,wirst sicher feststellen,dass sowas nur inne Hose gehn kann.
Und was andres wirst wohl nich den Standartvesplern anbieten können
[/quote]

Vielleicht mal erst lesen, als nächstes verstehen und erst dann schreiben.

Wo steht da irgendwas von Alkoholverbot?

 

Hab mich vor einigen Jahren zu so nem Treffen verleiden lassen
abrollern in Reilingen oder sowas in der Art.
Da gabs eigentlich nur heftig laute,unverständlich verzerrte Musik & besagtes "Getränk"
Ich bin übrigens einer der sehr seltenen Antialks

Gibt's da denn jetzt auch endlich Aspirin und Paracetamol...

Haste sowas nicht dabei? Nimmt man doch morgens immer zusammen mit Bier und/oder Korn ein.


SORRY: quote hat irgendwie nicht so funktioniert wie ich das wollte.

Wie CHAMP, bei der Arbeit rumsurfen ?

Man muß bei den Treffen finde ich differenzieren, was man will. Die Besucherzahlen der 90ér kriegst Du nur hin, wenn man die Plastefahrer mit reinbringt (schau dir die Besucherzahlen an). Aber willst Du das. Das gibt nur Ärger, wie ebenfalls Anfang der 90ér !

Man sollte sich mal was neues trauen, ohne das Alte aus den Augen zu verlieren (hört sich hochgestochen an, ist es auch .....).

 

Naja mal sehen, was die Anderen für Ideen haben

Gruß aus FL

Sven

1. ich habe gerade Mittagspause

2. hat mein Chef mir das erlaubt

3. es geht mir ja nicht darum auf Biegen und Brechen riesiege Treffen zu veranstalten. Allerdings stelle ich in letzter Zeit verstärkt fest, daß es viele Leute gibt, die Spaß an klassischen Rollern haben, Schrauben, Tunen, Restaurieren und zum Spaß rumfahren, allerdings keine entsprechnede Veranstaltungen besuchen. Da frage ich mich halt, woran das liegt. Interesse Gleichgesinnte zu treffen und sich über seine Leidenschaft auszutauschen haben wohl schon die Meisten.

[quote user="sf133hh"]@ champ:
Hier mal mein Senf dazu:

Ich schraube erst seit rund 3 Jahren an Vespas und war bis Anfang Oktober aber noch nie auf einem Rollertreffen. Das hat neben den zeitlichen Gründen (Frau, Job) aber auch den Hauptgrund, dass mich diese Arroganz von ganz vielen der Rollerfahrer einfach nervt. Da ist es latte, ob ein Club ein Club ist und damit eine eingeschworene Gemeinschaft - aber wenn diese Club-Leute dann nicht in der Lage sind, auch mal einem Nicht-Clubber/Nicht-Koteletten-Träger/Nicht-Kurzhaarfrisur-Mann nett Hallo zu sagen, dann find ich das schwach. So schwach, dass es für mich (als offenem Menschen, der weder schüchtern noch arrogant ist) keinen Sinn macht, zu Treffen zu fahren. Vor allen Dingen schon gar nicht, um dann da zu übernachten.
Bsp. Rotenburg 2006: Da bin ich notgedrungen (weil Vespa-Motor kaputt) mit dem Auto hin, Kunpels mit dem Roller. Bis die da waren, stand ich da schon gut zwei Stunden rum. Und abgesehen von "pennah" (Holger) war keiner der Anwesenden bereit, sich abseits seiner Club-Gruppe mal locker zu unterhalten.Ich hatte sogar eher das Gefühl, dass die Leute unter sich bleiben wollten und fast schon Angst haben, mal aus der Gruppe auszuscheren.
Abgesehen davon finde ich es nicht so prickelnd, wenn das A&O eines "gelungenen" Run-Wochenendes darin besteht, auch mit 38 Jahren noch Koma zu saufen, als wäre man 16. Dann mit nacktem Arsch F.i.c.k.e.n brüllen und sich kotzend in den Acker werfen. Vielleicht bin ich da zu spießig, aber ich weiß eben auch von den rund 15 Jungs, mit denen ich regelmäßig schraube und fahre, dass die genau so denken.

Zudem teilt sich meiner Meinung nach die Vespa-Szene in die "technisch Interessierten" und diejenigen, denen es um Saufen und Kotzen geht. Das soll ja meinetwegen auch so sein, aber für die technisch Interessierten wurde in ROW nicht so viel geboten. Und dem Vernehmen nach ist das auf anderen Veranstaltungen auch nicht anders.

Soweit meine Meinung.

[/quote]

Schade, daß Du bislang diese negativen Erfahrungen gemacht hast. Du schreibst aber auch, daß Du in Deinem Umfeld rund 15 Gleichgesinnte hast. Ich behaupte jetzt mal, daß das längst nicht alle sind, die ähnlich drauf sind wie Du, sondern das es viele Rollerfahrer gibt, die ähnlich denken. Ob man das mit der Sauferei jetzt etwas lockerer sieht oder nicht ist ja zweitrangig.

Deswegen habe ich ja auch dieses Topic aufgemacht, um mal gemeinsam zusammen zu tragen, wie ein Rollertreffen aussehen müßte, daß viele Interessierte anspricht.

Daher finde ich es allerdings auch etwas schade, daß du auf meine Frage im Prinzip überhaupt nicht geantwortet hast. Du hast in erster Linie aufgezählt, was Du an bestimmten Veranstaltungen nicht gut findest, bzw. warum Du dort nicht hinfährst. Produktiver wäre es andersherum, daß aufzulisten, was Du von einem Treffen erwarten würdest, auf das Du gerne fahren würdest.

[quote user="Likedeeler"]Na so schwer ist es nun auch nicht...
Wie wäre es wenn Du mal unter "Termine" in den einschlägigen Foren gucken würdest? ...

[/quote]

Wie soll das denn funktionieren? Da kommt doch nur "...server not found..."

[quote user=„nos_joshi“]die kinder können ja mitbechern ^^
[/quote]

Stimmt…

früh übt sich,was mal ein echter Vollalloholligärrr werden möcht