V50 Special tropft am Zylinder

Hallo zusammen,

Habe das Problem als Überschrift schon mal kurz angesprochen. Habe eine V50 Special, letztes Jahr gegen Ende Sommer noch einen neuen Zylinder eingebaut (D.R.50ccm). Dichtungen rundum erneuert, Vergaser gleichzeitig gereinigt und ebenfalls mit neuen Dichtungen versehen. 

Nachdem alles wieder zusammengeschraubt war (Zylinder wurde über Kreuz rundum angezogen) lief sie die ersten 200km ohne Probleme. Als ich sie nun heute nach ihrem Winterschlaf zum ersten Test anwerfen wollte, tropfe bereits nach 2,3 betätigen des Kickstartes Benzin auf den Boden.

Bekam sie somit auch nicht zum anspringen. Zündkerze ist komplett feucht. Zylinderhaube habe ich schon mal gelöst, zwischen Zylinder und Zylinderkopf ist zu sehen dass ein feuchter film entstanden ist. Von dort aus lief es weiter hinunter, aus Ansaugstutzen und tropft weiter auf den Boden. Das tropfen ist wie ein nicht ganz geschlossener Wasserhahn zu beschreiben. Nach dem kicken alle 2,3 sek. ein Tropfen.

 

Werde die Woche sofern ih dazu komme mal den Motorblock senken und schauen ob ich was finden werde. Nun die blöde Frage von mir, gibt es überhaupt eine dichtung zwischen Zylinder und Z.kopf ? Habe auch schon etwas von ´´Planschleifen´´ gehört. Jedoch handelt es sih ja um neue Teile, weshalb es in meinen Augen eig kein Sinn macht, da sich ja normalerweise keine Abnutzungen so schnell zutragen oder bin ich komplett falsch informiert ?

 

Danke wenn mir jmd in irgendeiner weise weiterhelfen kann, denn ich stehe inzwischen wirklich auf dem Schlauch, nachdem ich letztes Jahr nach Infos aus dem Internet alles soweit gemacht habe und nun doch wieder etwas falsch ist :/

Okay perfekt, dann werde ich das lieber mal jmd. anderen überlassen falls es wirklich nötig sein wird.

 

Danke dir :) 

Das Planen kann ein erfahrener Mechaniker rechteinfach mit Gefühl vornehmen: Man braucht eine plane Fläche (Tuschierplatte oder Spiegel), dazu 400er Schleifleinen und dann in kreisenden Bewegungen (so als ob man eine Orange auspresst) den Zylinderkopf bzw. die Dichtfläche des Zylinders langsam planschleifen.
Ein wenig Reinigungsbenzin auf das Schleifleinen (oder als trockene Variante Kreidepulver) verhindert ein frühzeitiges Zusetzen des Schleifleinens.

Um das ganze mal zu präzisieren:
Läuft da reines Benzin (klare gelbliche nach Benzin riechende Flüssigkeit) zu Boden oder etwa eine braune verbrannt und "benzinig" riechende Schlämpe zu Boden?

Ist es eine braune verbrannt riechende Flüssigkeit, so deutet das darauf hin, daß der Flansch zwischen Zylinderkopf und Zylinder undicht ist und halbverbranntes Sprit-Öl-Gemisch aus dem Brennraum herausleckt.
Merke: Normale Vesparoller haben KEINE Zylinderkopfdichtung und werden auch NICHT (jedenfalls nicht vom Profi) mit Dichtmasse abgedichtet, SONDERN: Zylinderkopfdichtfläche und die dazu korrespondierende Zylinderdichtfläche sind so passgenau zueinander plangeschliffen, daß bei einer korrekten Montage und korrektem Anzugmoment der Zylinderkopfschrauben das ganze Geraffel dicht ist (und zwar jahrzehntelang und für Zehntausende von Kilometern!)

Du kannst das Leck nur beheben, indem du den Zylinder + den Kopf nochmal demontierst und planschleifst. Auch solltest du peinlichst drauf achten, daß sämtliche Schraubverbindungen trocken und absolut fett- und ölfrei sind -die vibrieren sich andernfalls wieder los und du hast das selbe Problem gleich wieder.

 

Alles Klar, Danke schon mal für die schnellen Antworten. 

Würde eher dazu tendieren, dass es ne klare Farbe also reines Benzin (bzw gemisch)ist. Habe mir nun mal ne neue Nadel bestellt, die sollte bis zum we kommen dann werd ich sie schnell auswechseln. Hoffe natürlich, dass es damit getan ist :) Falls nicht wird wohl der Zylindern nochmal auseinander gebaut werden müssen. 

Wie würde ich in diesem Fall am besten Vorgehen zwecks dem Planschleifen ? Lieber machen lassen von einer Werkstatt oder geht das auch selber mit viel Sorgfalt und Geduld ? Wenn ja, wie überhaupt ? :D 

Servus,

Benzin wird warscheinlich vom überlauf kommen, sprich deine Schwimmernadel schließt nicht richtig, würde ich mal austauschen. Zwischen Kopf und Zylinder gibt es keine Dichtung, kontrollieren ob beide Seiten plan sind, ansonten eben machen und zusätzlich ganz dünn mit dichtmasse einschmieren die Dichtflächen.

 

Gruß Fabi

Update zu meinem Problem:

Neue Nadel ist verbaut, Vespa ging nach paar mal kicken an und es tropft nichts mehr !!. Doch nun gab es das nächste Problem. Die Vespa startete ich nun ein paar mal hintereinander und lies sie im Standgas laufen. Da dies etwas hoch war regulierte ich etwas am Vergaser. Die Drehzahl war nun schön ruhig. Ich drehte den Motor nun leicht hoch, beim sinken der Drehzahl fiel diese jedoch immer weiter und die Vespa ging aus. Danach war das starten der Véspa sehr mühsam.

Sie ging nur nach mehrfachem betätigen des Kickstarters an und jedes mal das selbe wieder. Nach hochdrehen sank sie bis sie aus ging. Inzwischen ist es jedoch soweit dass ich sie gar nicht mehr anbekomme. Während all dem hat sie zwar keinen einzigen Tropfen auf den Boden gebracht (was ja schon mal eine gute Sache ist), jedoch springt sie wie gesagt nicht an. Ist dies vlt durch eine falcshe Verstellung des Vergasers möglich ?