Teile aus GFK

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Ich habe nun vor, für meine beiden Krafträder eine Karosserie aus GFK nachzubauen. Keine Angst, die Teile sind nicht tragend, sie dienen eigentlich nur zur Abdeckung/Schmutzschutz.
DIe Idee ist an sich nicht schlecht, der Hersteller hat vor 30 bis 40 Jahren ja irgendwelches Material benutzt, was gern durchrostet und an einigen Stellen sogar einreißt. Ok, Optik find ich nicht schön, ich mach grad Kerne für eine neue Optik.
Netterweise bin ich Hersteller dieser Teile und darf einen Bruch- und Flammtest vorlegen. D.h. ich müßte Proben vom Material zur Dekra schicken. Google hab ich schon zu oft bemüht, es gab entsprechend auch ein Ergebnis, daß soetwas ca. 400€ kosten wird. Sinnfrei, eine Karosse wird vom Material her 150€ kosten.
Nett ist, daß auch niemand die damals gültigen Prüfvorschriften kennt/finden kann/will. Der VEB Sachsenring hat damals den 601 auch mit Baumwolle und Phenolharz hergestellt (nein, keine Pappe), das Zeug zersplittert in sehr große, spitze Teile.

Hat jemand entsprechende Erfahrungen mit solchen Gutachten? Am einfachsten wäre es ja, den Angestellten aus der Zulassungsstelle auf die Straße zu zerren und die Prüfungen dort nachzustellen (Kostenpunkt: eine Freiheitsberaubung und Körperverletzung[<:o)])

Als Alternative könnte man auch dafür sorgen, daß mal ein Prüfer zufällig hinter einem fährt und ein entsprechend altes zugelassenes Teil ganz einfach abreißt und dort ins Auto knallt. Die Hinterhaube würde sich am meisten lohnen. ca. 2m Umfang und 50cm hoch.[6]