Schutzblech im O-Lack behalten

Hallo Zusammen,

 

ich habe eine Verde Mela V50 im O-Lack, doch leider hat das Schutzblech einen abbekommen und wurde mal drüberlackiert aber mehr schlecht als recht.

Wer hat mir hier einen Tip, wie ich den im O-Lack behalten kann und die hässliche Lackierung wegbekomme und trotz allem das Teil noch schön aussehen lassen kann?

Hallo Markus,

ah, jetzt ist es klar. Mein Vorschlag:
- Alles abschleifen, das nicht erwünscht ist, bis du blankes Metall vor dir hast (stufenweise mit 80er- bis 320er Schleifleinen).
- Schön reinigen und entfetten und nicht mehr mit den Fingern antatschen (das ist irre wichtig!)
- die blanken Stellen mit Rostumwandler behandeln (schön an die Anleitung halten)
- Darüber einen 2K-Klarlack aus der Dose auftragen (Gibt's im Autolackfachandel)
- ferddich!

 

Für die die es interssiert, hier etwas ausführlicher zum Hintergrund:

 

Warum nehme ich lieber 2K-Klarlack und nicht 1K-Klarlack?
- Der 1K-Lack ist grundsätzlich nicht benzin- und acetonfest. 1K-Lack (egal ob Klarlack oder Farbblack) ist viel weicher und empfindlicher.
- Für Originallack-Fans es jedoch schön, wenn sie bei ihrem mittels Spraydosenlack misshandelten Schätzchen durch Abwaschen mit Aceton den O-Lack wieder freilegen können.

- 2K Lack hat eine viel bessere chemische und mechanische Beständigkeit und schützt die Reparaturstelle sehr viel effizienter, weil er durch einen andersartigen chemischen Reaktionsmechanismus aushärtet als der 1K-Lack.

Grundsätzlich gilt für Klarlack:
- Er hat KEINE aktiv korrosionsschützende Eigenschaft, er verlangsamt aber für gewisse Zeit das Einwirken von Feuchtigkeit auf die blanke Metallfläche.
- Je nachdem ob 1K oder 2K ergibt sich ein mehr oder weniger lange wirksamer Schutz. Durch die Klarlackbarriere diffundiert feuchtigkeit immer hindurch.
- Eine schöne blankgeschliffene klarlackbesprühte Metallfläche rostet unweigerlich wieder.


"Richtiger" Korrosionsschutz bedeutet:
- daß man direkt auf dem blanken Metall eine Schicht aufbaut, in der Partikel (Feinstpulver) einer Substanz enthalten sind, die sich bei Einwirken von Korrosion zuerst opfert (z.B. Zink, Zinkphosphat oder Eisenglimmer etc.). Diese Grundierungen sind grau, gelblich oder rotbraun durch die Art der Partikel.
- Korrosionsschutzgrundierungen sind aber selbst nicht benzin- oder acetonbeständig und weder wetterfest noch kratzfest, sodaß es immer nötig ist, einen Korrosionsschutz durch eine darüber anzubringende Lackierung zu schützen.
- Auch beim Korrosionsschutz gibt es 1K und 2K (auch aus der Dose). Wer es richtig gut haben will, nimmt einen 2K- Epoxydharz- Korrosionsschutzgrund.

 

 

 

Hi,

so ganz transparent ist das nicht was du genau willst...
- Möchtest du die betroffenen Stellen so präparieren und neu lackieren daß man quasi nichts mehr sieht? Dann kann man dir nur die Dienstleistung "smartrepair" mit entsprechendne kosten empfehlen...

Oder möchtest du zuhause versuchen, die Überlackierung mit Aceton wegzumachen, Klarlack drauf und das ganze so lassen im Sinne eines authentisch gebrauchten Zustandes?
-

Hallo Werner,

 

sorry wenn ich mich falsch ausgedrückt habe. Ich möchte natürlich diesen Pfusch versuchen freizumachen(Blech Blank) und dann die aktuell überlackierte Stelle blank lassen sprich authentisch darstellen.

 

Vielen Dank. Markus