Schloss ausbauen 50 Spezial

Hallo zusammen!

Hoffe Ihr könnt mir das Geheimnis des Ausbau eines Lenkschlosses bei einer 50 Spezial erzählen bevor ich das gnaze Teil mit der Flex zerlege und auf ein Klapprad umbaue.

Ich würde das Schloss gerne ohne gröbere Zerstörung ausbauen, damit ich es nach der Restaurierung und Lackierung wieder so einbauen kann, als wäre es nie draussen gewesen.

Ich denke, dass die beiden Nieten aufzubohren sind und später durch zwei neue zu ersetzen sind. Nur komisch, dass diese Niete (siehe Photo des Schlosses anbei) keinen "Kopf" haben ?! Oder sind das spezielle Nieten?

Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe. Ihr bewahrt eine Spezial vor Ihrem Flextod ;-)

ich nehme an, das soll heißen, dass Du den Schlüssel zum Schloss noch hast.

die popelige Kappe kannst Du opfern und durch eine neue ersetzen (Art.Nr. 17462800)

dazu brauchst Du dann nur noch die beiden Nieten, die ich ich im
Online-Shop aber z.Z. nicht finden kann (zumindest nicht unter
„niet“[:(]).



Feingeister schlagen bspw. mit einem Stemmbeitel zwei Schlitze in den
oberen Teil der Kappe, so dass man das Schloss beim Öffnen ganz
herausziehen kann.



letztlich ist es ja nur diese Kappe, die genau das verhindert, wenn man die Nut verpasst, bei der das
Schloss dann in der „Auf“-Stellung fixiert wird. aber mit ein bisschen
Gefühl und Übung kann man auf derartigen Zierrat auch gut und gerne
verzichten. [:)]


super , vielen dank für die rasche und kompetente antwort. denke ich werde die beiden nieten ( art.: 17462900) rausbohren und bei monatge der neuen kappe zwei neue montieren, damit es wieder in den originalzustand versetzt wird. schlüssel habe ich , soll eine restauration in den orig. zustand werden.

vielen dank nochmal!

Hi! funktioniert das ausbauen auch, wenn man den Schlüssel nicht mehr hat?

[quote user=„doubble_g“]Hi! funktioniert das ausbauen auch, wenn man den Schlüssel nicht mehr hat? [/quote]grundsätzlich ja…

beim Aufbohren darauf 8N, dass man zwischen Drehzylinder und Steg bohrt.

dann kann man einen Schraubendreher anstelle des Schlüssels zum drehen des Schließzylinders verwenden.

mit enstpechender Gewalt kann man den Schraubendreher freilich auch
gleich ins Schloss rammen und die Schließen einfach durch Drehbewegung
knacken (wenn der Schraubendreher das Ansetzen eines
Schraubenschlüssels erlaubt).



die Schraubendrehermethode hat halt den Nachteil, dass nur die Feder
hinter dem Schloss dieses „zur Sonne, zur Freiheit“ drücken kann.

(manchmal wurde die vergessen, ist gebrochen oder auch das Ganze ist
nur ziemlich verrostet - insbesondere wenn der Schlüssel schon länger
fehlt… [;)])

mit dem passenden Schlüssel kann man es eben auch herausziehen…

alles zu spät

nieten draussen, schloss draussen, alles abmontiert. ich finde ein neuer metallener deckel sieht ohnedies besser nach der lackierung aus und hebt sich farblich ab.

halt stopp…
ich würd die Nieten nicht aufbohren. Ich bin einfach mit einem ganz dünnen Schraubendreher, zwischen die Abdeckung und Rahmen gefahren und dann vorsichtig rundherum aufhebeln, dabei werden die Nieten herausgedrückt. Diese kannst du dann wieder verwenden…

Vorsichtig aufbohren!!