Schaltung hakt...

So... mal wieder ich... ist ja auch nichts neues...

Habe ein kleines Problem mit meiner Schaltung... Irgendwie ist die sehr schwergängig und Hakt immer wieder, das ist so schlimm, dass ich zum Teil einfach mal einen Gang überspringe weil der so stark hakt oder klemmt... Jedenfalls braucht man viel Kraft zum schalten… weiß auch nicht so recht, wie man das nennen/beschreiben soll. Die Positionen des Schaltgriffes stimmen jedoch mit der Markierung überein.

Ich tippe darauf, dass die Schaltzüge nicht richtig eingestellt sind. Aber wie kann ich das prüfen bzw. am einfachsten vorgehen um das Richtig einzustellen.

Wäre nett wenn Ihr mir da helfen könnt.

 

wenn du alte schaltzüge drinn hast, hat sich vielleicht ein draht aufgezwirbelt und somit hakt es jetzt.

auch an der kupplung kann es liegen, wenn sie nicht komplett trennt hakt die schaltung leicht.

prinzipiell lässt sich eine vespa im stand ja nicht durchschalten. is rein mechanisch nicht möglich (außer alle scheiben im getriebe stehen zufällig richtig - egal).

 

eventuell sind die seile, bzw. die bautenzüge(hüllen) schon ziemlich hinüber und du solltest die tauschen.

oder mal das getriebeöl wechseln und schaun ob sich da ne besserung gibt.

 

 

Danke erst mal für die Erläuterung, werde das alles mal überprüfen und dann wieder berichten.

Habe nun mal die Kupplung kontrolliert, wenn ich den Kupplungshebel am Lenker voll ran ziehe, und dann den 1. Gang einlege, haut mir die Maschine schon ab bei gedrückter Kupplung.

Der Kupplungsgriff ist jedoch spielfrei und auch unten am Motor ist schon so viel Vorspannung, dass ich den Kupplungshebel von Hand nicht mehr betätigt bekomme. Jedoch konnte ich feststellen, dass wenn ich den Kupplungsgriff voll durchdrücke, ich den Hebel unten am Motor mit sehr viel Kraft noch ca. 1cm weiter durchziehen kann.

Jetzt die Frage was zu machen ist? Ich kann der Kupplung ja nicht so viel Vorspannung geben das diese schon ein bisschen getrennt ist, dann würde die doch mit Pech durchrutschen... Aber dieser eine cm muss ja irgendwoher kommen...

 

die drehzahl sollte beim auskuppeln nicht oder nur sehr wenig runtegehen. auch sollte die vespa be eingelegtem gang und gezogender kupplung keinen übermäßigen vorschub zeigen.

 

bei der schaltung mach ich es immer so das ich den motor und den schaltgriff in leerlaufstellung hab. unterm lenker und am schaltgriff gibt es eine markierung  die fluchten soll. dann befestige ich die züge unten an der schaltraste und spann die züge solang bis sie sich nur noch ca. 5 mm zusammendrücken lassen, oder bis ich ca. 1-2mm spiel am schaltgriff habe.

 

wenn sie zu locker sind kann es passieren das man einen gang überspringt und wenn sie zu stramm sind passiert das auch, nur wird zusätzlich noch die schaltrastenführung belastet und kann dadurch oval und undicht werden.

Wenn ich die Schaltzüge am Motor löse, dann ist der Schaltgriff leichgängig. Solle also nicht am Zug liegen. Müsste also am zusammenspiel der beiden Züge liegen, daher wäre es vielleicht Hilfreich eine Anleitung zu haben wie man die Züge einstellt.

 

Zur Kupplung... Wie kann ich prüfen ob die richtig trennt? Greifen tut sie jedenfalls gut.. :-)

Das Öl ist neu, da der Motor grade restauriert wurde.

Die Züge sind auf jeden Fall schon alt und werden auch getauscht wenn alles Zerlegt ist und Lackiert ist. Nur wollte ich bevor ist das alles erneuere, einen einigermaßen Nutzbaren zustand haben, damit ich sehen kann was alles erneuert werden muss.

Gibt es irgendwo eine Anleitung wie man die Schaltzüge einstellen muss damit Theoretisch alles einwandfrei läuft? Weil ich kann mir nicht vorstellen, dass die Schaltung so schwer geht. Im Stand ist klar das man nicht schalten kann, aber während der Fahrt sollte es doch eigentlich nicht Haken. Weil während der Fahrt ist das so, dass ich richtig Kraft brauche um den Gang zu wechseln.

Vielleicht besteht auch ein Zusammenhang mit der Kupplung das die nicht richtig entspannt wird...

Erster Versuch wäre halt die Schaltzüge richtig einstellen...