Rollerfahrer boykottieren BP

Ihr habt es ja alles mitbekommen, seit Wochen flutet die abgesoffene Ölplattform von BP den Golf von Mexiko mit bisher millionen Barrel Öl und hat so eine beispiellose Umweltkatastrophe in der Region verursacht. Einen richtigen Plan B scheint es nie gegeben zu haben, was im Fall eines Unfalls getan werden kann. Jeder kann seit Wochen im Fernsehen und in Zeitung verfolgen wie der britische Konzern rumdilettiert im Versuch das Leck zu stoppen. Die Lösungen die da im Angebot sind könnten einen teilweise erheitern wenn die Thematik nicht so traurig wäre. Kevin Costner soll helfen, Deckel drauf und zuschrauben, Entlastungsbohrungen, abfackeln und so weiter. Keiner kann sicher sagen dass die ganze Brühe nicht auch noch den Atlantik erreicht und per Golfstrom in die Nordsee gelangt.


Irgendwie schaut man als einzelner fassungslos zu wie der Ölkonzern alles was Ölförderung und damit Profit bringt gut geplant zu haben scheint aber keine Maßnahmen hatte für den Fall, dass mal was schiefgeht. Dass gesetzlich unter solchen Harakiri Methoden billig Öl gefördert werden darf und es hier keine regulierenden Gesetze zu geben scheint ist natürlich politisch gewollt, auch wenn sich Obama jetzt als BP Gegner gibt. Letztlich wollen wir selbst als Verbraucher alles möglichst billig und wählen entsprechend. Beim Öl und Benzin genauso wie bei Klamotten und Unterhaltungselektronik. Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen irgendwo in China hat beim Kauf dann am Ende doch keiner mehr im Kopf, oder? Und man sollte sich auch nichts vormachen, die anderen Ölkonzerne haben genausowenig vorgesorgt wenn ihre Plattformen absaufen wie BP. Treibstoffe sind einfach nie sauber und daher rufen die grossen Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace auch gerade nicht zum Boykott auf. Vielleicht trifft man damit auch mehr die kleinen total abhängigen Tankstellenpächter als den Konzern mit seinen Milliardengewinnen? Bericht taz


Ökonomie Professor Briddat: Ein möglicher Boykott sei ein kurzfristiges Ereignis, dessen Wirkung schnell verpuffen würde. "Die Auswirkungen auf den Umsatz von BP wären marginal", sagte der Ökonom. Gefahr entstehe für den Konzern erst, wenn die Öl-Pest auch mittelfristig nicht eingedämmt werden könne und sich eine soziale Protestbewegung bilde, "die nachhaltig für politische Aufmerksamkeit sorgt - weit über die momentane Aufgeregtheit hinaus."


Trotzdem ist es schon auch der öffentliche Druck von uns Verbrauchern, der erstens BP in die Gänge bringen kann und zweitens andere Ölkonzerne über mehr Umweltschutz und Sicherheit nachdenken lassen wird - aus reinen profitgründen. Von daher kann sich schon jeder einzelne überlegen ob er nicht in nächster Zeit gerade NICHT bei BP und ARAL tankt sondern woanders. Obs was bringt oder nicht kann ja jeder für sich selbst entscheiden.


Ich tanke das ;was ich verfahre (Damit meine ich ,der Verbrauch wird nicht weniger wenn ich BP boykottiere)und da die Katastrophe bei allen Konzernen auftreten kann

und alles sowieso zusammenhängt und man garnicht weiß ,wo der Sprit überhaupt herkommt und wahrscheinlich auch andere Konzerne von BP kaufen (Gerade jetzt gibts bestimmt billig)macht es für mich keinen Sinn ......

Denn das Problem, wird dadurch nicht gelöst

Unglaublich das keiner eine Lösung dafür hat(Muß ich wohl selber ran[:D])

und nun rechnet mal ,wie viele Bohrinsel noch rumstehen................

Das Öl wird sich über alle Meere verteilen ,kann man sich ja ausrechnen

 wenn man mal die ganzen Strömungszyklen verfolgt,wo es hinwandert und nicht nur oberhalb, sondern auch die tieferen Strömungen ,wo das absinkende Öl treibt .

Ist genau wie mit dem ganzen Kunstoffen ,die im Meer treiben.

Ihr solltet euch mal den Bericht reinziehen(ich glaube der heißt "plastik"...megatoll für die Umwelt [:S])

also wenn einer ne Idee hat, das Ölloch zu stopfen ,kann er bestimmt ein Geschäfft daraus machen

........bei den ganzen Bohrinseln...........

Ich frage mich ,wie das wohl bei natürlichen Ölöffnungen im Meer abläuft,zB wenn bei Erdverschiebungen sowas auftritt? Oder ist es nicht möglich, da diese Ölfelder zu tief sind?

Am besten für die Umwelt ist , nicht wegen jeder Kleinigkeit ins Auto setzen( ZB wegen 1 kg Zucker wie manch einer, 800m bis zum laden)  Sondern mal fahrad oder zufuss .

Fast jeder der Arbeitet muss Mobil sein, aber muss es immer ein Auto sein ? Die meisten verbrauchen noch 6-8 liter pro 100KM. Macht es wie ich 2,8 Liter 300i sym Zb.

Ich denke wir sollten alle weniger verbrauchen nicht nur wegen BP. Hat einer mal geschaut was vor der Küste von Afrika los ist ,darüber berichtet keiner 1500 solcher Ölunfälle in den letzten 30 jahren und da ist auch ein Konzern dran Schuld, mit der grossen gelben Muschel  .Da vor Afrika sieht es die letzten 30 Jahre so aus wie jetzt da in Amerika . Also wenn es danach geht müssten wir auch bei Der muschel nicht mehr tanken oder?