Meiner bescheidenen Meinung - - -

Also der Mittelständer ist ja nun wirklich nichts vespa typisches. Hat doch fast jedes zweirad und das beinschild ist bei der PK auch nicht unbedingt das breiteste…
Ich finde eine richtige Vespa macht vielmehr folgendes aus:

  • Das Blech!!!
  • Der Sound vom Motor
  • Der Kult
  • Das Design

Die anderen (plastik)Roller sehen ja alle sehr änlich aus. Neben der Vespa gibts ja nur noch die Lambretta die sich optisch von der Masse abhebt.

Eine Vespa muss praktisch sein. Und das ist sich auch:

  • teilbare Felgen
  • Ersatzrad
  • technik die (fast) jeder versteht

Diese Teile wurden z. B. bei einer Et2 nicht mehr benutzt, und deswegen finde ich zählt so eine ET2 nich mehr zu den „echten“ Vespas.

Der folgende Beitrag ist vom Vespa-Archiv

Die vierziger Jahre
Es war einmal nach dem Krieg. Da war die Vespa noch eine Idee und sollte Donald Duck heißen. Ein netter und sympathischer Name, der gut zu dem neuen Fahrzeug gepaßt hätte. Einer der Konstrukteure kam jedoch auf die Idee, die Neuentwicklung nach einem Insekt zu nennen, dessen Lieblingsspeise Pflaumenkuchen ist. Da die riesigen Blechpressen des ehemaligen Flugzeugfabrikanten Piaggio in Pontedera infolge des gerade glücklich verlorenen Krieges brachlagen, entschied man sich für eine neumodische Rahmenkonstruktion aus dünnen Blechen. Als Antrieb sollte ein schwächliches Motörchen mit 98 ccm dienen. Antriebsketten waren rar. Also ersann man einen Direktantrieb, der dazu führte, daß 70 Prozent des Gewichtes des Fahrzeuges hinten rechts lagen. Dies zwang den potentiellen Fahrer dazu, sich unaufhörlich deutlich nach links zu legen, um die Fuhre auf der Straße zu halten. Zusätzlich pflanzte man einen Scheinwerfer ein, dessen bescheidene Lichtausbeute nur noch von seiner unmöglichen Plazierung auf dem vorderen Kotflügel übertroffen wurde. Als echtes modisches i-Tüpfelchen pinselte man die üppigen Formen mit aus dem Krieg übriggebliebener olivgrüner Farbe an. Da stand sie nun auf ihren viel zu kleinen Schubkarrenreifen: Ein Alptraum in mussolinigrün und ein totgeborener Ladenhüter - sollte man meinen.

Doch der Italiener, der der Mode auch damals schon immer etwas voraus war, erkannte die Möglichkeiten des neuen Gefährtes. Die Formen waren durchaus gefällig, und mit dem einige Zeit später neukonstruierten 125er Motor bewegte man sich ab 1948 bereits recht flott. Das neuartige Vehikel eignete sich zudem nicht nur für den Transport von Kartoffelsäcken, sondern auch gut zur Beförderung von weiblichen Bewunderern der „bella macchina“:

„Die Jungens, die die Vespas hatten, waren auch die Jungens, die die Mädchen bekommen haben!“,

so hat es mir der Italiener von der Pizzeria nebenan mal erzählt und glänzende Augen bekommen: Er hatte damals auch eine… .

Deshalb finde ich das ne Vespa „alt und klasisch“ sein SOLLTE!

Gruß
Der-Eisbär

das und die:
Fusbremmse und die handschaltung.
Ich finde auch noch geil das man so viele gepäckträger montieren kann.Natürlich nur für touren.


Original von PK Opa:
Ich gebs auf - - -

Tipps in Wort und Bild - - - einfach meinen gelben Plastikbomber links anklicken

Auf was willst du eigentlich hinaus???

Gruß
Der-Eisbär